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Auf König Laurins Spuren

Technische Daten zur Tour:

Dauer: 3 Stunden
Schwierigkeit: Leicht
Höhenunterschied: 400 m

Startpunkt: Parkplatz Gasthaus am Nigerpass, Tierser Straße
Endpunkt: Parkplatz Gasthaus am Nigerpass, Tierser Straße

Markierungen: Rote Markierung

 

„In den Bergen östlich von Bozen“, so heißt es in der Sage, „lebte einst ein kleines, durch den Bergbau jedoch sehr reiches Zwergenvolk“. Diese Wanderroute bewegt sich in der Sagenlandschaft des König Laurins.
Die Sagenwanderung startet am Nigerpass und ist mit den Wegnummern 1 bzw. 7 gekennzeichnet. Der Weg führt sofort in ein einsames Berggelände, weist jedoch keine schwierigen Passagen auf. Das Ziel der Sagenwanderung ist die paradiesische Almlandschaft zu Füßen der Vojalettürme. In diesen soll einst das prunkvolle Schloss des König Laurins verborgen gewesen sein. Die schönen Rosengärten vor den Türmen sollen aber der größte Stolz des König Laurins gewesen sein.
Der Weg führt anfangs 30 Minuten durch Fichtenwaldungen und biegt dann nach einer markanten Rechtskurve auf den Weg 7 ein. Nach der Querung des Breibachgrabens kommen Sie in einem leichten Auf und Ab immer näher an die prächtige Landschaft heran. Zuerst erreichen Sie die Angelwiesen und dann die Hanicker Schweige. Dort können Sie die sagenumworbene Landschaft mit ihren blühenden Berghängen betrachten. Denn diese sind reich an Feuerlilien, Orchideen und zahlreichen Alpenblumen.


Sage:
Zu Füßen der mächtigen König-Laurin-Wand können Sie die Sage des Königs Laurin in Ihrer Fantasie erleben: „Laurin war ein tapferer Kämpfer, der sich trotz seiner geringen Größe von keinem Gegner einschüchtern ließ. Zudem verliehen eine Tarnkappe und ein Kraftgürtel dem König übermenschliche Kräfte. Dann geht es in der Sage um eine Prinzessin mit Namen Similde, um deren Hand Laurin anhält. Er blitzte bei ihrem Vater ab und plante, die Prinzessin zu rauben. Er hielt sie in seinem geliebten Rosengarten gefangen. Alle Ritter der Umgebung zogen aus, um Similde zu finden. Als sie den blühenden Rosengarten mit den goldglänzenden Seidenfäden sahen, waren sie zutiefst erstaunt. Weil sie beim Befreiungsversuch den Garten beschädigten, entflammte ein heftiger Kampf zwischen Laurin und dem Ritter Dietrich. Laurin verlor trotz magischem Gürtel und Similde konnte fliehen. Von nun an hatte Laurin keine Freunde mehr in der Bergwelt und schrie: »Nie wieder sollen diese Rosen blühen, weder bei Tag noch bei Nacht.« Doch er vergaß die Dämmerung, und deshalb leuchten die kahlen Zinnen des Rosengartens bei Sonnenuntergang in unvergleichlicher Schönheit.“